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Google Bidding Strategien: Teil 6 – Conversions maximieren

Im sechsten Teil unserer Serie zu den Smart Bidding Strategien in Google Ads beschäftigen wir uns mit der Gebotsstrategie „Conversions maximieren”. Die Portfolio-Gebotsstrategien sollen Advertisern helfen, ihre Gebote nach konkreten Leistungszielen auszurichten und so automatisiert die eigene Performance zu optimieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Strategie funktioniert und wie Sie damit die Leistung Ihrer Kampagne verbessern können. Dieser Artikel schließt an Teil 5 der Reihe an.

Wie funktioniert die Smart Bidding Strategie: Conversions maximieren?

„Conversions maximieren“ verfolgt das Ziel, mit einem gegebenen Budget möglichst viele Conversions zu erzielen. Die Gebotsanpassungen werden dabei komplett Google überlassen. Bei jeder Auktion wird automatisch in Echtzeit das optimale CPC (Cost per Conversion)-Gebot so ermittelt, dass möglichst viele Conversions im vorgegebenen Tagesbudget erzielt werden. Dabei werden Verlaufsdaten Ihrer Kampagnen berücksichtigt und die Kontextsignale während der Auktion analysiert.

Was man bei der Anwendung beachten sollte

Grundsätzlich empfiehlt Google bei der Umstellung auf Smart Bidding Strategien das Budget einzuschränken – denn bei nicht eingeschränktem Budget kann das Ganze schnell zu einem Wettlauf um die erste (teure) Anzeigenposition werden. Kosten und Nutzen halten sich so nicht mehr die Waage. Wenn Sie „Conversions maximieren“ verwenden, achten Sie außerdem unbedingt darauf, dass Sie die richtigen Conversions definieren. Unnötige Conversions sollte man lieber ausschließen oder im Zweifelsfall eine „Conversion-Aktionsgruppe“ für Kampagnen definieren, so dass nur hochwertige Conversions als Grundlage für Optimierungen genutzt werden. In der Regel sprechen wir hier also vom Verkauf eines Produktes oder eventuell den Abschluss eines Leads.


Google wird versuchen, das Tagesbudget immer komplett auszuschöpfen. Bei Kampagnen, die ihr Budget ohnehin schon ausschöpfen, könnte damit eine Verbesserung erzielt werden, das heißt, es entstehen mehr Conversions zu gleichen Kosten. Bei Kampagnen, die ihr Budget noch nicht ausschöpfen, ist mit mehr Conversions und höheren Kosten zu rechnen. Die Kosten pro Conversion dürften steigen.


Ein wichtiger Bestandteil aller Bidding Strategien ist ein funktionsfähiges Tracking. Bei allen Performance orientierten Strategien ist es zudem wichtig, dass das Retargeting korrekt funktioniert. So ist Google in der Lage Nutzer anzusprechen die eventuell schon mal bei uns eingekauft haben oder unseren Shop bereits kennen. Gleichzeitig sind sie in der Lage Nutzergruppen zu identifizieren die ein ähnliches Profil aufweisen wie bestehende Kunden.

Für wen eignet sich die Gebotseinstellung „Conversions maximieren”?

Wenn es ein festgelegtes oder nicht ausgereiztes (Kampagnen-)Budget gibt und der Fokus auf der Anzahl der Conversions liegt, ist die Gebotsstrategie Conversions maximieren eine gute Möglichkeit, diese Ziele zu erreichen. Liegt der Fokus aber eher auf klaren Werbezielen, wie Kosten pro Conversion, ROI oder Kosten-Umsatz-Relation, ist man besser mit den Strategien Ziel-CPA (Link) oder Ziel-ROAS (Link) beraten, wobei Google „Conversions maximieren” als vorbereitende Strategie zum Ziel-ROAS empfiehlt.

Fazit

Die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ ist ein guter Weg, um das Ziel zu erreichen, mit einem bestimmten Budget so viele Conversions wie möglich zu erzielen. Sie eignet sich jedoch nicht für Kampagnen, die auf spezifischere Werbeziele ausgerichtet sind, wie z. B. Kosten pro Conversion oder ROI. Für diese Kampagnen empfiehlt Google die Verwendung der Gebotsstrategien „Target CPA“ oder „Target ROAS“.