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Google Bidding Strategien: Teil 5 – Klicks maximieren

Im fünften Teil unserer Serie zu den Google Bidding Strategien beschäftigen wir uns mit der „Klicks maximieren”-Strategie. Diese ist eine hervorragende Möglichkeit, mehr Klicks auf Ihre Anzeigen zu erhalten und die Leistung Ihrer Kampagne zu verbessern. Mit dieser Strategie werden Ihre Gebote automatisch so eingestellt, dass Sie so viele Klicks wie möglich im Rahmen Ihres Budgets erhalten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Gebotsstrategie „Klicks maximieren” funktioniert und wie Sie damit die Leistung Ihrer Kampagne verbessern können. Dieser Artikel schließt an Teil 4 der Reihe an.

Wie funktioniert die Smart Bidding Strategie „Klicks maximieren”?

Bei der automatischen Gebotsstrategie „Klicks maximieren“ werden die Gebote so festgelegt, dass man mit dem gegebenen Budget möglichst viele Klicks erzielt. „Klicks maximieren” ist die einfachste Google Bidding Strategie – man legt einfach das Budget fest und Google Ads erledigt den Rest. Für Anzeigengruppen, Keywords oder Placements müssen keine gesonderten Gebotsbeträge ausgewählt werden. Die Strategie schöpft nur dann das Budget nicht aus, wenn die optionale Maximal-CPC-Einstellung, Gebotsanpassungen oder zu geringes Suchvolumen die Ausspielung verhindern.

Maximales CPC-Gebot festlegen

Bei „Klicks maximieren” wählt man ein durchschnittliches Tagesbudget aus. Das Google Ads-System legt dann die maximalen CPC-Gebote (Cost-per-Click) automatisch so fest, dass im Rahmen des Budgets möglichst viele Klicks erzielt werden.

Wenn man mehr Kontrolle über die Gebote haben möchte, kann man ein maximales Gebotslimit einstellen und somit festlegen, wie viel pro Klick maximal bezahlt werden soll. Die Position der Anzeige oder die Anzahl von Klicks auf den Anzeigen kann hierdurch jedoch eingeschränkt werden. 

Die Einstellung eines maximalen CPC ist außerdem sinnvoll, falls das Tagesbudget schon zu früh ausgeschöpft ist. Man sollte in seinem Reporting unbedingt darauf achten, dass dieses nicht schon zum Mittag komplett ausgegeben wurde. Hierzu kann man sich in der Übersicht einer Kampagne Segmente anzeigen lassen, wo eine Auftrennung nach Tageszeit möglich ist. Sollte das Budget schon sehr früh ausgereizt sein, lohnt es sich, einen niedrigeren maximalen CPC einzustellen.

Was man bei der Anwendung beachten sollte

„Klicks maximieren” liefert also zu planbaren Ausgaben größere Klickzahlen. Eventuelle Einschränkungen, wie die Werbezeitplanung oder Obergrenzen für den Klickpreis sollten allerdings gezielt eingesetzt werden. Außerdem priorisiert das System im Zielausgaben-Bereich die Klicks, nicht unbedingt die relevanten Conversion-Metriken. Die Optimierung bezieht sich also nicht auf unseren Umsatz, einer KUR (Kosten-Umsatz-Relation) oder den beliebten ROAS (Return On Ad Spend), sondern auf das Erreichen möglichst vieler Klicks. Für Displaykampagnen mit den Marketingzielen „Interaktionen mit Content” oder App-Kampagnen oder Gebotsanpassungen auf Grundlage von Tag und Uhrzeit ist die Google Bidding Strategie „Klicks maximieren” außerdem nicht verfügbar.

Für wen eignet sich diese Gebotseinstellung?

Werbetreibende entscheiden sich für diese Gebotsstrateige aus einem wichtigen Grund: Um mehr Klicks auf ihre Anzeigen zu erhalten. Sicherlich gibt es Situation, in denen das die Anforderung ist. Im SEA sind wir jedoch sehr Performance-orientiert. Daher gibt es für uns nur einen Grund, diese Strategie anzuwenden: Mehr Klicks sind gleichbedeutend mit mehr Daten. So ist diese Strategie bestens geeignet, um zum Start einer neuen Kampagne ausreichend Daten zu sammeln. Der Algorithmus kann dann beim Wechsel auf eine Conversion- oder Conversionwert-basierende Strategie schneller performant arbeiten. 

Wann ist die Gebotsstrateige „Klicks maximieren” nicht sinnvoll?

Die Gebotsstrategie „Klicks maximieren” ist nicht sinnvoll, wenn Sie sich auf ein bestimmtes Ziel wie Conversions konzentrieren möchten. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass diese Gebotsstrategie nicht für jede Kampagne geeignet ist. Wenn Sie nur über ein begrenztes Budget verfügen, sollten Sie eine andere Gebotsstrategie verwenden, um mehr Nutzen aus Ihrer Kampagne zu ziehen – denn diese Strategie macht keine Unterscheidung in den Keywords. Sie konzentriert sich lediglich darauf, so viele Klicks wie möglich zu erhalten, wodurch oft einfach die günstigsten Klicks eingekauft werden. Diese sind aber nicht immer die erfolgversprechenden.

Fazit

Die Gebotsstrategie „Klicks maximieren” klingt aufgrund des Namens als eine gute Alternative zur manuellen Aussteuerung der Kampagnen. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich allerdings einige Probleme mit dieser Kampagnenform. Es muss einen triftigen Grund geben, warum man diese Kampagnen-Einstellung verwendet, denn sie orientiert sich nicht an Performance-Metriken, sondern rein an Klicks. Sie ist also keine smarte Universallösung.